
Im Januar und Februar
2009 war der Jenfelder Moorsee durchgängig zugefroren. Man konnte sogar Eishockey auf dem See spielen. Diese Frau lief auf Schlittschuhen mit ihrem Hund auf dem Eis.
Der war aber auf seinen 4 Pfoten wesentlich sicherer unterwegs als sie auf ihren zwei Kufen. Was hier aussieht, als dirigiere sie ein Konzert, ist nichts weiter als ein Sturz auf dem Eis, den ich zufällig fotografiert hatte.
Sie war auch gleich wieder auf den Beinen.
Dem Eisvogel ging es da schon schlechter. Sein Futter war unter dem Eis vor ihm sicher verborgen. Und deshalb war er in dieser Zeit auch fast täglich an der Rahlau zu sehen, wo es zwar wenig aber immerhin überhaupt noch etwas zu fressen gab.
Der nächste Winter 2009/2010 sollte für Eisvögel, Graureiher, Kormorane, Haubentaucher und andere Fischfresser noch wesentlich schlimmer werden!
Ähnlich erging es dem Bussard. Der war im Sommer höchst selten am See zu sehen, nun aber beinahe täglich. Er hatte es auf die Teichhühnchen abgesehen. Die Stockenten waren für ihn wohl zu schwer. Teichhühner und Stockenten waren allerdings die einzigen Wintergäste am zugefrorenen See. Für die Kormorane, Reiher und Haubentaucher gab es am See jetzt nichts mehr zu holen. Auch die Angler, die zumeist auf die großen Hechte aus waren, hatten sich verzogen. Sie kommen aber wieder, wenn der See eisfrei ist.
Am Jenfelder Moorsee