Jenfelder Moorsee

Der Jenfelder Moorsee

 

Wer gibt denn hier den Takt vor?

WSL Logo

HOME - Reisebüro - Navigation ein / aus - Eisvogelsichtungen 2009/2010

Über mich

Straßenschild Am Jenfelder Moor

Eisvogel an der Rahlau in HamburgIm Januar und Februar 2009 war der Jenfelder Moorsee durchgängig zugefroren. Man konnte sogar Eishockey auf dem See spielen. Diese Frau lief auf Schlittschuhen mit ihrem Hund auf dem Eis. Der war aber auf seinen 4 Pfoten wesentlich sicherer unterwegs als sie auf ihren zwei Kufen. Was hier aussieht, als dirigiere sie ein Konzert, ist nichts weiter als ein Sturz auf dem Eis, den ich zufällig fotografiert hatte. Sie war auch gleich wieder auf den Beinen. Dem Eisvogel ging es da schon schlechter. Sein Futter war unter dem Eis vor ihm sicher verborgen. Und deshalb war er in dieser Zeit auch fast täglich an der Rahlau zu sehen, wo es zwar wenig aber immerhin überhaupt noch etwas zu fressen gab.

Der nächste Winter 2009/2010 sollte für Eisvögel, Graureiher, Kormorane, Haubentaucher und andere Fischfresser noch wesentlich schlimmer werden!

Bussard schlägt teichhuhnÄhnlich erging es dem Bussard. Der war im Sommer höchst selten am See zu sehen, nun aber beinahe täglich. Er hatte es auf die Teichhühnchen abgesehen. Die Stockenten waren für ihn wohl zu schwer. Teichhühner und Stockenten waren allerdings die einzigen Wintergäste am zugefrorenen See. Für die Kormorane, Reiher und Haubentaucher gab es am See jetzt nichts mehr zu holen. Auch die Angler, die zumeist auf die großen Hechte aus waren, hatten sich verzogen. Sie kommen aber wieder, wenn der See eisfrei ist.

Am Jenfelder Moorsee

Graugans mit Gösselängstliches Eichhörnchen ist auf einen zu kleinen Baum geflüchtet.Seidenschwanz am Jenfelder MoorseeKanadagans jagd Graugans am Jenfelder MoorseeSonnenuntergang am Jenfelder MoorseeMoand am 28.12.2009Graureiher am Jenfelder Moor

Kleinstgewächshaus am Moorsee in Hamburgverletzter Haubentaucher im Graben  am Jenfelder Seevom Bussard gerissene Ringeltaube am Jenfelder Seesingendes Rotkehlchen am Jenfelder MoorseeIch liebe dich, Plakat am SeeBuntspecht aaut Höhle am Jenfelder seeBlaumeisen auf Nistplatzsuche am Jenfelder MoorElster am Jenfelder Moorsee

Nistkasten am Jenfelder MoorseeSchildkröte am Jenffelder MoorseeDompfaff oder Gimpel am Jenfelder seeGrauschnäpper in InsektenAmsel mit Futter im SchnabelEnte am Jenfelder MoorseeNebelkrähe am Jenfelder MoorMöwe mit Ring Nr. 35 Hei

Was ein Teichhuhn so alles treibt:

 

 

Großfeuer am 09. Juli 2011 in Hamburg-Tonndorf

Feuerwehrschlauch Hamburg

Großbrand Hamburg-Tonndorf 2011Großbrand Hamburg-Tonndorf 2011Großbrand Hamburg-Tonndorf 2011, Pressemann mit NotebookGroßbrand Hamburg-Tonndorf 2011, Pressemann mit NotebookGroßbrand Hamburg-Tonndorf 2011Großbrand Hamburg-Tonndorf 2011

Jenfelder Moor - FeuerwehreinsatzBrandkatastrophe in Hamburg-Tonndorf Juli 2011tote Fische im Jenfelder Moorseetote Fische im Jenfelder MoorseeEinkaufswagen im See sammelt tote Fische

Sperrung Jenfelder Moor - JessenteichNoch am gleichen Tag waren mindestens 2 solcher Hinweiszettel über die vermutliche Verseuchung des Jenfelder Moorsees vom Angelverein an Bäumen angebracht worden.

"Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme um Gesundheitsschäden vorzubeugen", hieß es auf dem Zettel. Heute weiß jedes Schulkind, daß man Plasten und Elasten nicht verbrennen darf, weil sonst hochtoxische Giftstoffe freigesetzt werden, nämlich Toxine und Furane. Der Angelverein warnte seine Angelfreunde. Aber die Zettel waren schon am nächsten Morgen verschwunden. Der Bevölkerung wurde die toxische Verseuchung des Sees verschwiegen. Die Umwelthauptstadt 2011 Hamburg wollte diesen Skandal wohl nicht publik werden lassen. In der Presse habe ich keinen Hinweis auf die Umweltgefahr finden können. Und Rundfunk und Fernsehen informierten auch nicht über die Verseuchung. Das vorsätzliche Verschweigen ist aus meiner Sicht ein Straftatbestand. Aber so genau nimmt man das in Hamburg nicht.

Der Sportfischer-Verein Rahlstedt 1934 e. V. hatte sich einen Einkaufswagen "besorgt" und diesen in den Abflußgraben des Sees gelegt, um die verendeten Fische aufzufangen. Ein Sportfischer sagte mir, sie hätten 3 Tonnen tote Fische eingesammelt. Ich fragte ungläubig zurück: "3 Fässer??" Nein, sagte er 3000 Kilogramm. Und das waren ja nur die großen Fische, die im Gitter des Einkaufswagens hängen geblieben waren. Zigtausende kleine Fische trieben in Richtung Rahlau und Wandse bachabwärts weiter.

Eine Bekannte, die jeden Morgen mit ihrem Hund um den See gassi geht, erzählte mir, daß am Tag nach der Feuersbrunst der See aussah, als würden Millionen großer Hagelkörner auf dem See liegen. Es waren Abertausende kleine Fische, die nach Sauerstoff rangen.

Zwei Tage später sah ich, wie ein Kormoran einen viel zu großen Aal herunterwürgte. Der Aal war längst verendet, und dem Kormoran dürfte die Mahlzeit auch nicht bekommen sein.

Plakat Mahnwache Schwerverbrecher

Rings um den See hingen im Februar 2012 an die 10 solcher Zettel an den Bäumen:

Solidarität für Jenfeld. Keine zentralisierte Einrichtung für Ex-Sicherungsverwahrte in Wohngebieten.
Wohnen auf eigene Gefahr!?

Es war ein Aufruf zur Mahnwache, jeden Abend von 18 bis 20 Uhr,
Treffpunkt Rodigallee, Ecke Schiffbeker Weg.

http://www.wohnen-auf-eigene-gefahr.de/

Schon am nächsten Tag waren alle Zettel abgerissen worden. Die Stadt läßt ehemalige Kinderschänder frei und bringt sie dann in Wohngebieten unter, wo sie rund um die Uhr von Polizisten bewacht werden. Trotzdem entkommt hin und wieder mal einer. Die Stadt gaukelt den Anwohnern Sicherheit vor. Sie behauptet, daß die entlassenen Schwerverbrecher völlig ungefährlich seien. Aber warum müssen sie dann 24 Stunden täglich von der Polizei überwacht werden???

Und warum die Angst vor den Zetteln?
Und wer hat so großes Interesse daran, sie so schnell wie möglich zu entfernen?

Manchmal gehört die Politik in die Sicherungsverwahrung!

 

05. Mai 2012

Am Jenfelder Moorsee sind nur 2 Haubentaucherpärchen. Während das eine Paar noch brütete, war das andere Paar schon beim Füttern der im Gefieder der Mutter sitzenden Gössel. Aber nicht mehr lange, denn zwei riesige Traktorrasenmäher vom Bauhof Rahlau waren dabei, rings um den See den Rasen zu mähen. Dabei gingen sie rücksichtlos in den Uferbereich und auch nebenan in das Knieholz hinein. Sie bemerkten nicht einmal, daß sie schon eine Stockente zerhächselt hatten. Spaziergänger fanden sie und glaubten zunächst, es wäre ein Greifvogelt gewesen. 100 Meter weiter lag noch ein getötetes Tier. Das war aber keine Stockente, wie zunächst angenommen wurde. Bei näherem Hinsehen konnte man die Reste eines Haubentauchers erkennen, der auf die gleiche Weise elendig zugrunde gegangen war.

Als der verantwortliche Traktorfahrer zu Rede gestellt wurde, zuckte der nur mit den Schultern und sagte:

"Na und? Ist doch bloß 'ne Taube"!

Passanten riefen die Polizei. Die kam auch, nahm alles zur Kenntnis und meinte dann lässig, wir reden mal mit den Verantwortlichen vom Bauhof. Natürlich haben sie das wie erwartet nicht getan. Denn Ende August war der halbe Schilfgürtet gemäht worden, und im Knickholz waren sie auch wieder.

Haubentaucher auf dem Nest Haubentaucher auf dem Nestgetarnte brütende Stockentegehäckselter Haubentauchergehäckselter Haubentauchergroßer Traktorrasenmäher

Links ein brütender Haubentaucher. Bild 3 zeigt eine gut getarnte brütende Stockente im Schilfgürtel des Ufers zwischen Brennnesseln.
Sie hatte Glück, denn ihr Nest war direkt am Wasser. Sie überlebte.
Die Bilder 4 und 5 zeigen den geschredderten Haubentaucher, dessen Gössel nun verhungern werden.
Bild 6 ist der rücksichtslose Traktorfahrer vom Bauhof Rahlau mit seinem großen Rasenmäher.

Daß hier in grober Weise gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen wurde, interessierte lediglich die Spaziergänger.
Und dabei war Hamburg doch noch ein halbes Jahr zurvor Europäische Umwelthauptstadt.
OK, das ist gegessen! Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!


Anfang September 2012: Mein Freund der Baum ist tot!

Mindesten 10 Bäume im Uferbereich des Jenfelder Moorsees gefällt, in der Schonzeit, ohne zwingenden Grund! Keiner der Bäume war krank. Keiner der Bäume stellte eine Gefahr für Spaziergänger dar. Es wurden sogar Bäume gefällt, die schräg über dem Wasser wuchsen und nun wirklich niemanden gefährden. Hier wurden wohl - wie schon so oft - Bäume als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gefällt. Oder war es Profitgier zum Auffüllen der Stadtstaatenkasse???
Das Bundesnaturschutzgesetz wird jedenfallsg ständig mißachtet.

Hier Fotos der "kranken" Stubben:

Baumfällung am Jenfelder Moorsee während der SchonzeitBaumfällung am Jenfelder Moorsee während der SchonzeitBaumfällung am Jenfelder Moorsee während der SchonzeitBaumfällung am Jenfelder Moorsee während der SchonzeitBaumfällung am Jenfelder Moorsee während der Schonzeit

 

Werben Sie 3 Kunden für domaingo und sie hosten gratis.